Der Karijini Nationalpark ist der zweitgrößte in Western Australia und gehört wirklich auf jede Must-Do-Liste für Leute die hier in der Gegend (± 1.500km) sind.
Wikipedia schreibt: “Die trockene, staubige Steppe des Hochplateaus wird durchzogen von windungsreichen Flussläufen, die plötzlich in bis zu 100 m tiefe Schluchten stürzen und Bassins füllen, in denen das klare, frische Wasser für eine erstaunliche Flora und Fauna sorgt. […] Die Schluchten bilden einen erfrischenden Kontrast zu der trockenen Steppe oberhalb. Sie bieten eine grandiose Kulisse mit dramatischen Wasserfällen, klaren frischen Bassins und einem einzigartigen Farbenspiel der Felswände.” und das kann ich so eigentlich nur unterstreichen. Der Park ist einfach traumhaft!
Wir sind spät Nachmittags im Park angekommen und haben uns noch den “Circular Pool” und die “Fortescue Falls” von oben angeschaut. Für den Weg runter war es schon zu spät. Die Nacht haben wir auf einem Campground mitten im Park verbracht. Ohne Strom und fließend Wasser, dafür aber ganz tolle ekelhafte Plumpsklos und jede Menge Dingos. Am nächsten Morgen sind wir zuerst zu den Fortescue Falls runter und dann den Weg weiter zum |
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| “Fern Pool”. Danach ging es zum “Oxer Lookout”. Laut Prospekt hat man dort eine der besten Aussichten in Australien und wir wurden nicht enttäuscht! Vom Lookout kann man in vier verschiedene Schluchten schauen, die dort alle zusammenlaufen. Es ist einfach fantastisch!! Von dort ging es weiter auf eine kleine Wanderung zum “Handrail Pool”. Die Wanderungen waren in Schwierigkeitsstufen von 1 bis 6 aufgeteilt. Stufe 1 ist selbst für Rentner mit Gehilfe kein Problem und für Stufe 6 |
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braucht man Equipment zum Abseilen und so Zeug. Um zum Handrail Pool zu gelangen mussten wir durch Stufe 3 und 5. Und der Weg bei Stufe 3 führte uns schon durch Oberschenkel-Tiefes Wasser. Aber das hört sich jetzt dramatischer an, als es eigentlich ist. Einfach aufpassen wo man hintritt, dann läuft das schon 🙂 Auf dem Bild hier rechts kann man die Handrail sehen und von da oben ist man auch gekommen. An dem Seil ging es dann den letzten Meter runter. |
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Als nächstes haben wir die “Joffre Falls” und die “Knox Gorge” angesteuert. Der Ausblick war wieder unglaublich! Mit normalen Bildern kann man das gar nicht darstellen. Aber ich habe auch ein paar Panorama Fotos geschossen, zum berechnen braucht mein kleiner Laptop nur leider über eine Stunde pro Bild… Wenn ich bald in Broome ankomme, habe ich aber bestimmt mal etwas mehr Zeit und lade ein paar von den 1149 Bildern hoch, die ich seit dem letzten Update |
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gemacht habe. Den letzten Stopp haben wir an den “Kalamina Falls” gemacht. Vom Parkplatz führt ein schmaler Weg runter in die Schlucht, von dort kann man dann den Wasserfall und Schlucht erkunden. Nach einer Fotosession am Wasserfall haben wir das dann auch gemacht 🙂
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Der Abstecher ins Inland hat sich gelohnt und man kann dort bestimmt noch ein paar Tage mehr verbringen. Wir haben ein paar Wanderungen ausgelassen, so hat man immer einen Grund nochmal wieder zu kommen!
Bildreihenfolge, von oben nach unten, links nach rechts:
- Fortescue Falls
- Fern Pool
- Oxer Lookout
- Handrail Pool
- Joffre Falls
- Kalamina Falls
- Circular Pool
- kurz vorm Handrail Pool
- in der Kalamina Gorge
- in der Kalamina Gorge
Geschrieben von Lukas
14. Mai 2009 23:13